Das Gespenst v. Canterville - Theater Bühnen-Reif

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Spielzeit 2010
Das Gespenst von Canterville
Markus Wiegand (frei nach dem gleichnamigen Roman von Oscar Wilde)

Premiere am 06. März 2010

1575: Eleonore, die geliebte Frau des Sir Simon, lebt noch als Herrin auf Schloß Canterville. Ihren Gatten liebt und verehrt sie, die sein Kind im Leibe trägt, ebenfalls, er ist aber rasend eifersüchtig und in seiner Wut dann "nicht mehr bei sich". Sein Freund und Waffenbruder Sir Geoffrey, dem Sir Simon leider mehr vertraut als seiner Frau, intrigiert gegen Eleonore. Sie hat ihn mehrfach abgewiesen, und diese Schmach kann der stolze Lord nicht verwinden. Sir Simon glaubt der Lüge, das Kind in Eleonores Bauch sei nicht von ihm, sondern von Sir Geoffrey. Rasend vor Wut rammt er seiner Frau vor dem Kamin in Schloß ein Schwert in den Bauch - der Blutfleck wird nie mehr verschwinden. Sir Simon ist nun verdammt, als Gespenst Nacht für Nacht auf Schloß Canterville zu erscheinen.

Gegenwart: Sir Simons cleverer Nachfahre Lord Canterville schafft es dennoch, das Haus zu verkaufen, mitsamt dem Personal Benson/Rose und Ellie, die demütig und ängstlich dem Gespenst dienen, um seinem Zorn zu entgehen, der bisher jeden Käufer den Kopf gekostet hat. Familie Otis aus Amerika ist aber ziemlich abgebrüht im Umgang mit Gespenstern und lässt sich nicht so leicht irritieren. Allerdings behandeln die halbwüchsigen Töchter das Gespenst als einen Vampir, den sie wie, der amerikanische Film sie lehrte, zu pfählen versuchen. Sir Simon ist erbost ob dieser Ignoranz und erscheint fortan nur noch Virginia, für die er nach dem ersten Mordversuch Sympathie zu entwickeln beginnt. Doch Virginia schenkt ihr Herz ausgerechnet dem Nachfahre des Mannes, der für sein qualvolles Nicht-Sterben-Können verantwortlich war - sie verliebt sich in den jungen Lord de Malvosin. Dieser läuft immer mit einem Schwert bewaffnet herum, weil er ständig mit der Rache des Gespenstes rechnet, die dem Spuk laut einer Prophezeiung endlich ein Ende machen soll und Sir Simon den friedvollen Tod bringen kann.

Doch schließlich ist es Virginia, die ihren Geliebten George rettet und Sir Simon zu seinem Seelenfrieden verhilft.


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